SAP Custom Code neu gedacht


In vielen großen SAP-Systemlandschaften hat sich im Laufe der Jahre ein umfangreicher, oft schlecht dokumentierter Custom-Code-Bestand angesammelt. Was ursprünglich zur schnellen Prozessabdeckung und Schließung von SAP-Lücken sinnvoll war, ist heute eine teure technische Altlast: In stark individualisierten ECC-Umgebungen bestehen bis zu 80 Prozent der Code-Basis aus kundenspezifischen Erweiterungen – von denen laut Erhebungen, unter anderem von SAP, 60 bis 80 Prozent nicht mehr genutzt werden.
S/4-Migration unvollständig gelöst
Nova Intelligence ist eine agentische KI-Plattform, die speziell für SAP entwickelt wurde. Angesichts der 2030-Migrationsdeadline gehört die S/4-Migration zu den aktuell dringendsten Einsatzfeldern — und hier hat Nova mit Cleanfield eine neue, erst durch die Nova-KI-Plattform ermöglichte Migrationsmethode etabliert, die in Abgrenzung zu Brownfield und Greenfield sowohl in der technischen Umsetzung als auch in den geschäftlichen Ergebnissen einen neuen Weg beschreitet. Cleanfield verbindet die pragmatischen Vorteile eines Brownfield-Vorgehens mit den architektonischen Vorteilen eines Greenfield-Zielbildes. Die bestehende Landschaft wird dabei weder einfach übernommen noch pauschal verworfen. Stattdessen wird die Altlösung systematisch analysiert, die geschäftsrelevante Logik rekonstruiert, unnötiger Custom Code konsequent eliminiert und der SAP-Standard maximal genutzt. Nur der tatsächlich differenzierende Teil der bestehenden kundenspezifischen Erweiterungen wird Clean-Core-konform in einer modernen S/4-Zielarchitektur neu aufgebaut. Der zentrale Punkt, der den Unterschied zu den stark consulting- und personenbezogenen Migrationen im Brownfield- und Greenfield-Ansatz ausmacht, liegt in der Kostenstruktur: Die Nova Intelligence Plattform wird auf Basis einer jährlichen Plattformgebühr zuzüglich einer Pro-Seat-Komponente angeboten. Die Nutzungsgebühren sind damit von der Anzahl der analysierten, modernisierten oder neu entwickelten Custom-Code-Objekte entkoppelt – kurz gesagt: je intensiver die Nutzung, desto höher der Return on Investment (ROI).
Erste Erfahrungsberichte von Kunden von Nova Intelligence fallen überzeugend aus – auch über die reine ROI-Betrachtung hinaus. So berichten Kunden von aufgabenspezifischen Produktivitätssteigerungen um den Faktor 4 oder mehr im Vergleich zu herkömmlichen Vorgehensweisen. Konkrete Praxisbeispiele belegen die Wirksamkeit der Plattform: Bei Festo ergab der Einsatz von Nova Intelligence Effizienzgewinne von 50 bis 90 Prozent. Die Kion Group konnte die Systemlaufzeit bereinigter Abap-Anwendungen von 25 Minuten auf zwei bis drei Minuten senken und die Phase der Custom-Code-Analyse von ein bis zwei Wochen auf zwei bis vier Tage verkürzen.
Anwendungsfall Festo
Erste Erfahrungsberichte der Kunden von Nova Intelligence fallen überzeugend aus. „Hätte ich Nova Intelligence früher zur Verfügung gehabt, würde ich S/4-Hana-Migrationen anders machen. Für uns wird es voraussichtlich ein Gamechanger sein, wenn sich die Erkenntnisse aus dem Proof of Concept in der weiteren Nutzung bestätigen“, sagt etwa Jörn Weigle, CIO bei Festo. Festo, ein über 100 Jahre alter Hersteller von Steuerungs- und Automatisierungstechnik mit Sitz in Esslingen und mit über 20.000 Mitarbeitenden in mehr als 60 Ländern, der rund 3,5 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr erwirtschaftet, ist seit Oktober 2024 weitgehend ohne externen Support auf S/4 Hana migriert, aktuell in einem On-premises-Deployment-Modell. In der Legacy-Welt haben sich über die Jahre bis zu 140.000 individuelle Objekte und Tabellen angesammelt. Nach SAP-Zählung gab es 5800 systemrelevante Modifikationen (wobei SAP hier z. B. auch einfache Farbänderungen in der GUI einbezieht); nach Festo-Zählungen waren es rund 1800 systemrelevante Code-Modifikationen.

„Es gab keine Vorbehalte seitens der beteiligten Entwickler, ganz im Gegenteil: Das Team ist von der Plattform überzeugt, weil sie Ressourcen für andere, dringende Aufgaben freimacht.“
Jörn Weigle,
CIO,
Festo
Aktuell sind in dieser Umgebung vier Release-Wechsel pro Jahr möglich; dies soll auf mindestens zehn Updates pro Jahr erhöht werden, einhergehend mit einer intensiveren Testautomatisierung. Dazu wurde der bestehende Custom Code zuvor mit Smart-shift analysiert, mit dem SAP-Standard abgeglichen und punktuell optimiert.
Seit Mitte 2025 nutzt Festo die Nova-Intelligence-Plattform. Ein erster Probelauf mit einer mittelkomplexen Modifikation verlief überzeugend. Erfahrene SAP-Entwickler bei Festo schätzten die Bearbeitung mit den bis dato genutzten Tools auf circa fünf Wochen. Nach zwei Wochen hatte man mit der Nova-Intelligence-Plattform einen Clean-Core-konformen Code erzeugt, der zudem sämtliche Security- und Governance-Anforderungen erfüllte. Unterm Strich war man schneller und qualitativ hochwertiger. Den Effizienzgewinn beziffert Festo auf 50 Prozent bis 90 Prozent. Seitdem arbeitet man daran, den verbliebenen Code mithilfe von Nova Intelligence zu refakturieren. „Die Besonderheit der Nova-Intelligence-Plattform ist die konsequente Ausrichtung auf SAP. Das Nova-Intelligence-Team kennt die SAP-Architektur, -Technologie und -Schnittstellen und kombiniert dieses Wissen mit der KI-Exzellenz des Silicon Valley. Das schlägt sich in Qualität und Effizienz der Refakturierung des Codes nieder“, ergänzt Weigle.
Anwendungsfall Kion Group
Die Kion Group bestätigt die positiven Eindrücke. „Wir verfolgen einen klaren Clean-Core-Ansatz mit einer zentralen S/4-Installation. Kion ist im Greenfield-Ansatz auf S/4 Hana migriert und hat im Rahmen der Business Transformation die gesamte Prozesslandschaft neu aufgestellt und detailliert dokumentiert“, schildert Carsten Engelbrecht die Anforderungen.
Die Kion Group ist ein international führender Anbieter von Intralogistik-Lösungen mit über 100 Auslandsniederlassungen und rund 42.000 Mitarbeitern. Das Unternehmen, hervorgegangen aus Linde, erzielte 2025 einen Umsatz von ca. 11,3 Milliarden Euro mit Marken wie Linde, Still und Dematic. Die Gruppe hat bereits im Rahmen der S/4-Hana-Migration die komplette Prozesslandschaft neu aufgestellt. Die neue Zielumgebung sieht ein zentrales S/4-Hana-System für alle Niederlassungen weltweit vor, das nach dem Clean-Core-Prinzip betrieben wird. Alle erforderlichen, Kion-spezifischen Erweiterungen werden außerhalb des Kerns auf der SAP BTP entwickelt und integriert. Grundsätzlich wurde kein Custom Code aus der ECC-Umgebung der Kion Group in die S/4-Hana-Welt übertragen. Nur ausgewählte, von den Fachbereichen dringend benötigte Ergänzungen, die sich nicht rechtzeitig Clean-Core-konform neu entwickeln ließen, wurden übernommen.

„Es gibt zwei Hauptanforderungen, die wir mit der Nova-Intelligence-Plattform umgesetzt haben: echte Clean-Core-konforme Systeme zu betreiben und ein hohes Performanceniveau sicherzustellen.“
Carsten Engelbrecht,
Executive Vice President (CIO),
Kion Group
Die Plattform von Nova Intelligence wurde erst nach erfolgter S/4-Hana-Migration eingesetzt, zuvor war sie nicht verfügbar. Hauptanwendung ist es, bestehenden Legacy Code zu optimieren und den teils hohen Verbrauch von Systemressourcen zu reduzieren. Beispielsweise betrug die Systemlaufzeit einer Abap-Anwendung, zur übergreifenden Abwicklung eines Vertriebsauftrages für ein Fahrzeug, je nach Systemauslastung bis zu 25 Minuten. Mittels der Nova-Intelligence-Plattform ließ sich die Durchlaufzeit auf zwei bis drei Minuten reduzieren.
Zudem wurde die Analysephase des Legacy Code weitgehend automatisiert. Die Nova-Intelligence-Plattform erfasst die Ausführungslogik des Abap-Codes und entwirft darauf basierend neuen, Clean-Core-konformen Code. Dieser wird anschließend von den Kion-Entwicklern überprüft und in den Test übergeben. Je nach Umfang des Codes haben erfahrene Entwickler gewöhnlich ein bis zwei Wochen für derartige Code-Analysen benötigt. Mit der Nova-Intelligence-Plattform reduziert sich dieser Aufwand auf zwei bis vier Tage, abhängig von der Dauer der Testphase. „Wir planen, Nova Intelligence auch künftig in der Softwareentwicklung einzusetzen, und versprechen uns dabei einiges von den Prompting-Fähigkeiten der Plattform beim Requirements Management“, betont Engelbrecht. „Üblicherweise beansprucht das Requirements-Gathering bis zu 60 Prozent der Zeit in Entwicklungsprojekten, weil Fachbereiche und Entwickler ein unterschiedliches Verständnis von dem Sachverhalt haben. Wir erwarten, dass wir diesen Prozess deutlich reduzieren können, damit wir unsere Top-Entwickler weiter entlasten. Hier stehen wir aber noch ganz am Anfang.“
Der Cleanfield-Ansatz auf Basis der Nova-Intelligence-Plattform löst damit eines der drängendsten Probleme, das nahezu alle SAP-Kunden haben, denn es adressiert nicht nur die Phase der Migration, sondern gewährleistet als lebenszykluszentrierte Plattform die dauerhafte Clean-Core-Konformität und den ständigen Abgleich mit dem SAP-Standard aller kundenspezifischen Entwicklungen.
Kundenindividuelle Knowledge‑DB
Ein besonderes Differenzierungsmerkmal ist der kontinuierliche Ausbau der kunden-individuellen Knowledge-Datenbank auf Basis des agentischen AI-Einsatzes. Damit erhöht sich die Präzision der Analysen deutlich und unterstützt fundiertere Architekturentscheidungen – eine aus PAC-Sicht einzigartige Ergänzung zur Code-Remediation. Damit wird Nova Intelligence zu einem wesentlichen Hebel für Effizienz und Qualität im gesamten SAP-Custom-Code-Lebenszyklus.
ROI-Analyse von PAC
PAC hat ROI-Analysen für drei verschiedene Einsatzszenarien der Nova-Intelligence-Plattform erstellt:
Szenario 1: Code-Bereinigung während der S/4-Hana-Migration: Das erste Szenario betrifft die Mehrzahl der aktuellen SAP-Kunden in Deutschland, also all diejenigen, die noch nicht auf S/4 Hana migriert sind. Typischerweise wurde die alte ECC-Landschaft vielfach modifiziert, der Custom Code ist wenig bis gar nicht dokumentiert. In dieser Umgebung analysiert die Nova-Intelligence-Plattform den vollständigen Custom-Code-Bestand auf Abhängigkeiten und auf Nutzungsintensität. Üblicherweise zeigt sich, dass ein erheblicher Teil keinen relevanten Geschäftswert mehr liefert oder bereits durch SAP-Standardfunktionen abgedeckt werden kann. Auf Basis dieser Analyse wird der Code konsequent eliminiert oder in den S/4-Hana-Standard überführt. Nur dort, wo Differenzierung erforderlich ist, werden Modifikationen in Clean-Core-konformen Code transferiert.

Das Ergebnis: ein S/4-Hana-System, das von Beginn an schlank, standardnah und upgradefähig ist – ohne geschäftlich relevante Besonderheiten zu verlieren. Unsere modellhafte ROI-Analyse für diesen Prozess zeigt, dass Nova Intelligence einen klar messbaren, deutlichen ROI bei jeweils 1000, 10.000 und 100.000 kundenspezifischen Codeobjekten liefert, indem Transformationsaufwände sinken, Modernisierungszeiten verkürzt und die Lebenszykluskosten von Custom-Code-Landschaften deutlich reduziert werden.
Szenario 2: Code-Modernisierung in S/4-Zielumgebung nach erfolgter Migration: Der zweite Anwendungsfall betrifft Unternehmen, die bereits auf SAP S/4 Hana arbeiten. In vielen dieser Landschaften wurde Custom Code aus ECC-Zeiten zum Großteil technisch migriert. Zusätzlich entstehen nach dem S/4-Hana-Go-live weitere Erweiterungen, um funktionale Lücken zu schließen oder neue Anforderungen umzusetzen, ohne sie an den Clean-Core-Anforderungen der SAP auszurichten oder mit dem SAP-Standard abzugleichen. Die Nova–Intelligence-Plattform schafft Transparenz über den gesamten Custom-Code-Bestand, wodurch ein differenziertes Bild mit Bezug zur Zielarchitektur des Kunden entsteht. Die Plattform übersetzt die strategischen Zielsetzungen in konkrete Prioritäten: Welche Erweiterungen können toleriert werden, welche müssen mittelfristig angepasst werden, welche stellen ein Risiko dar und sind zwingend Clean-Core-konform neu zu entwickeln?

CIOs und SAP-Leiter können so ihren Custom-Code-Bestand aktiv managen, statt nur auf Probleme zu reagieren. Über die Zeit lässt sich die Landschaft gezielt in Richtung eines stabileren, kosteneffizienteren Zielbilds entwickeln. In unserer modellhaften ROI-Analyse wurden neben den oben genannten Rahmenbedingungen zusätzlich die Auswirkungen auf die IT-Infrastruktur analysiert, etwa bei Serverkapazitäten, Energieverbrauch und damit verbundenen Betriebskosten, um weitere Einsparpotenziale aufzuzeigen. Im Ergebnis errechnen wir einen noch höheren ROI-Wert bei jeweils 1000, 10.000 und 100.000 kundenspezifischen Code-Objekten. Die Analyse belegt, dass Nova Intelligence einen signifikanten ROI erzielt, indem Modernisierungsaufwände und Lebenszykluskosten von Custom-Code-Landschaften deutlich reduziert werden.
Szenario 3: Kontinuierliche Weiterentwicklung der S/4-Hana-Umgebung: Idealerweise erreicht die S/4-Hana-Umgebung zu einem bestimmten Zeitpunkt einen Status, in dem Legacy Code vollständig eliminiert oder bereinigt wurde. In dieser Umgebung werden in der Regel Erweiterungen von Fachbereichen formuliert und in einem iterativen Prozess von Softwareentwicklern umgesetzt. So ergeben sich viele Abstimmungsrunden im Require-ment-Prozess sowie die häufigen funktionalen Nachbesserungen. Die Nova-Intelligence-Plattform deckt in diesem Szenario den gesamten Lifecycle des Softwareentwicklungsprozesses ab. Die Agentic AI Platform erzeugt direkt SAP-Code in den angeschlossenen SAP-Systemen (vorrangig in SAP-Entwicklungssystemen), testet diese Entwicklungen und transferiert sie anschließend über das angeschlossene SAP-Transportwesen in die jeweiligen QA/Test-Systeme. Nach abgeschlossenem Testing können die Erweiterungen anschließend in das SAP-Produktivsystem überführt werden. Der Anspruch der Plattform ist bewusst nicht projektbezogen, sondern lebenszyklusorientiert. Sie adressiert nicht nur die einmalige Transformation eines Systems, sondern alle Arbeitsschritte, die über Jahre hinweg beim Entwickeln, Betreiben, Optimieren und Weiterentwickeln einer SAP-Landschaft anfallen. PACs ROI-Analyse zeigt, dass Nova Intelligence einen signifikanten ROI bei jeweils 1000, 10.000 und 100.000 kundenspezifischen Code-Objekten generiert, indem sie Entwicklerproduktivität steigert, Entwicklungszyklen verkürzt und die langfristigen Lebenszykluskosten von Custom-Code-Lösungen nachhaltig optimiert. Aufgrund der Plattform-Ökonomie skaliert die Bearbeitungskapazität dank der Parallelisierung der Agenten. Somit steigt der ROI logarithmisch, je mehr Custom-Code-Objekte generiert werden müssen.

Insgesamt belegen die Analysen eine signifikante Korrelation zwischen der Zahl der zu modernisierenden bzw. neu zu entwickelnden Custom-Code-Objekte und dem erzielten ROI der Nova-Plattform, was konsistent mit ihrem primären Werttreiber, der Skalierung von Effizienzgewinnen bei Code-Transformation und -Entwicklung, ist.
Kombination der Szenarien
Auf dieser Basis haben wir zwei zentrale Anwendungsfälle definiert, die die obigen Szenarien kombinieren:
Erstens: die Kombination aus der Modernisierung von Custom Code im Rahmen einer Transformation von ECC zu S/4 sowie der parallelen Neuentwicklung von Custom Code mit der Nova-Intelligence-Plattform.
Zweitens: die Kombination aus der Modernisierung von Custom Code in einer bestehenden S/4-Umgebung, einschließlich zusätzlicher Einsparungen bei Hardware-, Energie- und Infrastrukturkosten, und der Neuentwicklung von Custom Code, ebenfalls unterstützt durch Nova Intelligence.
Die Zusammenführung dieser Szenarien in der ROI-Betrachtung ist methodisch begründet, da das Preismodell der Plattform nutzungsunabhängig ist und Kunden sowohl Modernisierung als auch Entwicklung ohne zusätzliche Kosten parallel durchführen können. Unter der Annahme von jeweils 1000, 10.000 oder 100.000 zu modernisierenden und 1000, 10.000 oder 100.000 neu zu entwickelnden Custom-Code-Objekten ergibt die Modellrechnung für beide Anwendungsfälle einen ROI von rund 220 Prozent, 310 Prozent und 1400 Prozent bei jeweils 1000, 10.000 und 100.000 kundenspezifischen Code-Objekten, was die erhebliche wirtschaftliche Hebelwirkung der Plattform bei steigender Skalierung von Custom-Code-Volumina klar belegt.
ROI-Analyse von PAC
Den ROI-Analysen von PAC liegen folgende Annahmen zugrunde:
Plattformkosten: Die Plattform wird auf Basis einer jährlichen Plattformgebühr zuzüglich einer Pro-Seat-Komponente angeboten. Die Skalierung der Leistung erfolgt jedoch nicht über zusätzliche Nutzerkonten, sondern primär über die parallele Nutzung von KI-Agenten pro Nutzer, die Aufgaben mindestens zehnfach gleichzeitig bearbeiten können. Dadurch steigt die Gesamtbearbeitungskapazität deutlich effizienter. Entsprechend wachsen die Nutzerzahlen nur moderat, während selbst große Arbeitsvolumina mit einer vergleichsweise kleinen Nutzerbasis zuverlässig und effizient abgewickelt werden können.
Umfang: Es wurden jeweils die Kosten der Modernisierung oder Neuentwicklung von 1000, 10.000 und 100.000 kundenspezifischen Code-Objekten mit und ohne Nova-Intelligence-Plattform verglichen. In der Praxis werden oft mehrere Objekte als Teil von Projekten zusammengefasst, um zum Beispiel einen Workflow zu unterstützen.
Kategorisierung: Jedes Objekt wurde einer von vier Kategorien zugeordnet (Stilllegung, kompatibel, Anpassung, Neuentwicklung).
Komplexitätsprofil: Wir haben die drei Komplexitätsstufen einfach (60 Prozent der Modifikationen fallen darunter), mittel (32 Prozent) und komplex (8 Prozent) definiert.
Zeitrahmen: Die Analyse berücksichtigte Modernisierungs-, Betriebs- und Wartungskosten über fünf Jahre.
Finanzieller Nutzen: Der finanzielle Nutzen wurde als Kapitalwert aller Einsparungen berechnet (Net Present Value).
Effizienz: Aus Gesprächen mit Kunden treffen wir die Annahme, dass sich mit Nova Intelligence der Anteil einfach zu migrierender oder stillzulegender Codes erhöht und damit die Gesamtbetriebskosten sinken.
PAC-Kommentar
Die Herausforderung, individuellen Erweiterungsbedarf mit den Prinzipien des Clean Core und der Standardnähe zu vereinen, wird Unternehmen dauerhaft begleiten. Eine moderne Plattform, die Modernisierung von Custom Code und den kontinuierlichen Abgleich mit dem SAP-Standard unterstützt, ist daher essenziell. Nova Intelligence bietet hierfür eine überzeugende Lösung, indem sie tiefes SAP-Know-how mit innovativer Agentic-AI-Technologie verbindet und so nachhaltigen Mehrwert schafft. Unsere ROI-Berechnungen belegen eindrucksvoll den nachhaltigen Wert der Plattform über den gesamten Lebenszyklus der SAP-zentrierten Softwareentwicklung hinweg. Der Cleanfield-Ansatz der Nova-Intelligence-Plattform gewährleistet, dass die S/4-Zielumgebung dauerhaft konform zum Clean Core und zum SAP-Standard bleibt. Damit ist eine wesentliche Grundlage dafür gelegt, die SAP-Umgebung langfristig offen für KI- und agentenbasierte Innovationen der Zukunft zu halten.

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